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Julia Ronge
Ralf Wehner

Ein Leitfaden zum Umgang mit Auktions- und Antiquariatskatalogen aus der Sicht musikwissenschaftlicher Projekte und Institutionen

2025-06-01 00:00:00 +0000
Auktionskataloge Antiquariatskataloge

Lange Zeit wurde der Auswertung von Auktionskatalogen in der Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaft nicht die notwendige Bedeutung beigemessen, obwohl einzelne Wissenschaftler dezidiert darauf hingewiesen1 und historisch-kritische Gesamtausgaben sowie Autorinnen und Autoren von Komponistenwerkverzeichnissen den Wert für ihre Arbeit durchaus erkannt hatten. Erst in Folge der am 3. Dezember 1998 von der Bundesrepublik Deutschland mitunterzeichneten „Washingtoner Erklärung“ und dem damit in Zusammenhang stehenden Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 9. Dezember 19992 kam Bewegung in die Thematik. Kurz zuvor war in München die erste Provenienzforschungsstelle eingerichtet worden,3 im Jahr 2000 konstituierte sich dann der „Arbeitskreis Provenienzforschung“4.

Ungewollt, aber nachhaltig löste 2013 der sogenannte „Fall Gurlitt“5 neue Impulse insbesondere für die Kunstwissenschaft aus.6 In der Folge gründete sich 2015 das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg, das mittlerweile zur Etablierung einer deutschen Provenienzforschung insbesondere mit dem Fokus der Zeit zwischen 1933 und 1945 geführt hat.7 Auf dem Gebiet des verfolgungsbedingten Entzugs der NS-Zeit gibt es mittlerweile eine Reihe von Recherchemöglichkeiten. Wertvolle Provenienzhinweise lassen sich in den zahlreichen Datenbanken finden:

Viele dieser Datenbanken funktionieren in erster Linie gut für bildende Kunst und leider wenig für Musikhandschriften.

Zum verfolgungsbedingten Entzug (und damit zu Eigentümern) finden sich auch Dokumente in:

  • Staatsarchiven (z. B. USA mit den Akten zu den Jewish Claims), im Bundesarchiv (einige Akten, z. B. NS 30 / 64, in der sich alle Zeugnisse für Sicherstellung von Kulturgut in den besetzten Westgebieten durch den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg [ERR] finden, sind vollständig digitalisiert), in Länderarchiven sowie in kommunalen Archiven. Dabei sind unterschiedliche Abteilungen zu beachten, z. B. Auswärtiges Amt, Landesarchiv Berlin für die Finanzverwaltung, die für den Entzug federführend war, und andere Ministerien.

Während die Provenienzforschung in der Regel von einem konkreten Objekt ausgeht und die Herkunft (Eigentümer und Zwischenbesitzer) zu ergründen sucht, verfolgen moderne Editionen, insbesondere historisch-kritische Gesamtausgaben einen anderen Ansatz. Ihr Ziel ist es, sich einen möglichst umfassenden Überblick über das einmal vorhandene Quellenmaterial eines Komponisten oder Dichters zu verschaffen. Das erfolgt neben der Auswertung des Primärquellenbestandes u.a. über die Analyse dessen, was in der Vergangenheit zum Verkauf angeboten wurde. Oft genug sind Musikalien und Musikerbriefe ausschließlich über Kataloge nachweisbar oder zu rekonstruieren. Zu unterscheiden sind Auktionskataloge (mit einem konkreten Datum der Versteigerung) und Antiquariats- oder Lagerkataloge (aus dem „Lager“, also dem Bestand der jeweiligen Firma, meist nach Themen geordnet). Als Sonderfall kommen in Deutschland seit 1962 und insbesondere seit den 1990er Jahren Kataloge zu Buch- und Antiquariatsmessen hinzu.8 Die Suche nach musikalischen Handschriften und musikbezogenen Briefen in solchen Versteigerungs- und Antiquariatskatalogen kann über zwei Wege erfolgen. Einerseits über die Kataloge selbst, andererseits über verschiedene Nachschlagewerke (Jahrbücher), die über die in einem bestimmten Zeitraum versteigerten oder angebotenen Quellen Auskunft geben. Beide Wege ergänzen sich und sollten im Idealfall simultan oder nacheinander beschritten werden, da die Praxis zeigt, dass letztlich nicht alle Kataloge den Weg in die Nachschlagewerke finden und andererseits bei der Durchsicht von Katalogen leicht die Gefahr besteht, nicht alle gewünschten Quellen zu entdecken. In den Nachschlagewerken werden die verkauften Handschriften mit ihren Auktionsfirmen und Preisen in Kurzform benannt. Die Suche nach den einzelnen Katalogen ist dann die zweite, in der Regel herausfordernde Aufgabe. Hier helfen bibliographische Nachschlagewerke und zunehmend effektiver auch Online-Recherchen.

Allgemein lohnt es sich, bei den besitzenden Institutionen nach ihren eigenen Archiven, z. B. Inventarbüchern, Schriftverkehr, Rechnungen etc. zu fragen. Häufig gibt es in öffentlichen oder privaten Sammlungen auch Nachlässe der Händler, Eigentümer oder von Wissenschaftlern, die sich mit Quellen befasst haben.

Auktionskataloge befinden sich in vielen Archiven und (Kunst-)Bibliotheken, manchmal erhält man auch Auskünfte bei den Händlern selbst. Die größte online-Datenbank wird von der Universitätsbibliothek Heidelberg gehostet (sie versammelt Digitalisate nicht nur aus Heidelberg, sondern auch anderer Bibliotheken und Archive und ist nach Jahren und Händlern durchsuchbar).

Eine umfangreiche Sammlung von Auktionskatalogen gibt es auch in der Bibliothek des DHM in Berlin. Nicht alle davon sind digitalisiert, sie können vor Ort eingesehen werden. Die digitalisierten Stücke sind über die o. g. Heidelberger Datenbank einsehbar.

Wegen des Dépôt légal müssen französische Händler von ihren Katalogen Pflichtexemplare abliefern, die in den Archives nationales de France aufbewahrt werden.

Nachschlagewerke – Jahrbücher

Als Grundlagenwerk gilt nach wie vor das in Jahrzehnten erarbeitete mehrbändige Bibliographiewerk von Gerhard Loh,9 das aus zwei Segmenten besteht:

  • Internationale Bibliographie der Antiquariats-, Auktions-und Kunstkataloge (IBAK, 1965–2013)
  • Bibliographie der Antiquariats-, Auktions-und Kunstkataloge (BAK, 1975–2013)

Für musikalische Fragestellungen ist speziell das Buch von James Coover grundlegend: Antiquarian Catalogues of Musical Interest, London and New York: Mansell Publishing Limited 1988.

Besonderen Wert erhalten beide Publikationen durch den jeweiligen Nachweis, wo sich Exemplare der zitierten Kataloge befinden.

Deutschsprachige Nachschlagewerke

In den Jahren 2013 und 2019 erschienen zwei Bibliographien der in Deutschland, Österreich und der Schweiz von 1901 bis 1945 veröffentlichten Auktionskataloge, erarbeitet im Rahmen der kooperativen Erfassungs-, Digitalisierungs- und Erschließungsprojekte Kunst – Auktionen – Provenienzen. Der deutsche Kunsthandel im Spiegel der Auktionskataloge der Jahre 1901 bis 1929 sowie German Sales 1930–1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy:

Nur in Ausnahmefällen erfasst sind in diesen beiden Publikationen die Lagerkataloge der Firmen, die nur auf den ersten Blick uninteressant sind, jedoch in Einzelfällen wichtige Quellen auflisten, die nicht in Auktionen angeboten wurden.

Hilfsmittel zur Datierung unbezeichneter Kataloge können sein:

  • Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, Jahrgänge bis 1945 sind seit 2020 online10
  • Schweizerisches Gutenbergmuseum: Zeitschrift für Buchdruckgeschichte, Graphik und Zeitungskunde (erschienen von 1925 bis 1972). Die vierteljährlich erschienenen Hefte enthalten Anzeigen der jeweils aktuellen Kataloge.

Seit Ende des 19. Jahrhundert etablierten sich in verschiedenen Ländern Jahrbücher für Auktionspreise von Büchern und Handschriften. Deren Schwerpunkt lag – wie der Name schon andeutet – primär auf Büchern, doch gibt es in den allermeisten Fällen eine mehr oder weniger große Rubrik, die neben älteren Handschriften auch Autographen berücksichtigt.

Jahrbuch der Auktionspreise (JAP)

Geht zurück auf das Jahrbuch der Bücherpreise: Ergebnisse der Versteigerungen in Deutschland, Österreich, Holland, Skandinavien, der Tschechoslowakei, Ungarn, Leipzig: Harrassowitz 1907–1940. Weitergeführt als Jahrbuch der Auktionspreise. Seit 1950 Hamburg: Hauswedell (unter wechselnden Titeln), später weitergeführt vom Verlag Anton Hiersemann KG, Stuttgart: https://www.hiersemann.de/jap-jahrbuch-der-auktionspreise

Digital: JAP-online-Datenbank des Jahrbuches der Auktionspreise für Bücher, Handschriften und Autographen: https://www.bookauctionrecords.org/de

Alternativ vom Verband Deutscher Antiquare e. V.: https://www.auktionspreise-online.de/

Englischsprachige Nachschlagewerke

Weitergeführt werden die ABPC durch BIBLIO als „The Auction & Book Sales Archive“ (Benutzung nur mit Subskription möglich): https://absa.biblio.com

Französische Kataloge

Den besten Überblick vermittelt der Katalog über den Bestand der Auktionskataloge in den Archives nationales, Paris, Pierrefitte-sur-Seine:

Pascal David-Dormien, Catalogues imprimés de vente d’autographes, manuscrits et livres anciens des libraires et des salles de vente (1786–2022), Deuxième édition électronique, Pierrefitte-sur-Seine 2023: https://www.siv.archives-nationales.culture.gouv.fr/siv/rechercheconsultation/consultation/ir/pdfIR.action?irId=FRAN_IR_058262

Siehe ferner Archives des Paris, Catalogues de vente aux enchères (1780–2022).

Ergänzend ist auf den in der Manuskriptabteilung der Bibliothèque nationale de France (BnF) aufbewahrten „Fichier Charavay“ hinzuweisen, der die historischen Kataloge der französischen Hauptfirma Charavay systematisch auswertet.

Originalkataloge – Standorte

Umfangreiche Sammlungen (mit mehreren tausend Katalogen) in folgenden Bibliotheken und Institutionen (Auswahl):

  • Universiteit van Amsterdam
  • Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • Universitätsbibliothek Heidelberg, mit Auktionskatalog-bezogener Internetpräsenz (s.o.)
  • Deutsche Nationalbibliothek – Deutsche Bücherei, Leipzig
  • The British Library, London
  • Deutsches Literaturarchiv Marbach (u.a. Sammlung Stefan Zweig)
  • The Grolier Club, New York (sammelt seit 1884 Auktionskataloge), siehe https://www.grolierclub.org
  • Paris, BnF
  • Paris, Fontainebleau Pierrefitte-sur-Seine, Archives Nationales
  • Washington, D. C., Library of Congress

Die schnellste Möglichkeit, sich online über Standorte einzelner Kataloge zu informieren, erfolgt über https://zeitschriftendatenbank.de

Annotierte Händlerexemplare

Ein Spezialfall der Kataloge ist für die Provenienzforschung von besonderer Bedeutung. Gemeint sind die unikalen Handexemplare der Auktionsfirmen mit Notizen zu Preisen und Käufern (bisweilen auch als „Auktionsprotokolle“11 bezeichnet). Ein Teil dieses internen Firmenmaterials ist in den letzten Jahren ist der Forschung zumindest für historische Kataloge zugänglich geworden. Den Anfang machte die Bereitstellung der Handexemplare der Galerie Hugo Helbing
(München 1896 bis 1937)12:

Speziell für musikwissenschaftliche Projekte können folgende Sammlungen von Interesse sein:

Hauswedell und Nolte, Hamburg.

Hauswedell-Firmenarchiv mit Auktionsprotokollen (1940 bis 1992). Hier gibt es allerdings personendatenschutzrechtliche Einschränkungen in der Benutzung.

Liepmannssohn, Leo (1892 bis 1935)

Annotierte Handexemplare der 63 Auktionskataloge (1882 bis 1932): Privatbesitz, Depositum ohne Signatur in The British Library, London.

Bibliographie der 238 Lagerkataloge (1874 bis 1935) von Albi Rosenthal, Die Lagerkataloge des Musikantiquariats Leo Liepmannssohn (1866–1935), in: Festschrift Hans Schneider zum 60. Geburtstag, hrsg. von Rudolf Elvers und Ernst Vögel, München 1981, S. 193–216.

Puttick & Simpson, London

Originalkataloge (annotierte Handexemplare): The British Library, London, Signatur: S.C. P & S

Siehe auch James Coover, Music at Auction: Puttick and Simpson (Of London), 1794–1971, Being an Annotated, Chronological List of Sales of Musical Materials (By Puttick and Simpson and Their Predecessors), Warren, Mich.: Harmonie Park Press 1988.

Musikantiquariat Hans Schneider, Tutzing

Vollständige Sammlung aller 405 Kataloge in: Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt, siehe auch Barbara Berger und Helga König (Hrsg.), Das Bucharchiv Hans Schneider. Musikantiquariat und Verlag 1949–2002, 4 Bde., Tutzing 2003–2004 (Kataloge der Universitätsbibliothek Eichstätt, Bde. 3–6)

Sotheby’s, London

Originalkataloge (Handexemplare): The British Library, London, Signatur: S.C. Sotheby’s.

Online-Kataloge

Insbesondere in Folge der Corona-Pandemie (2020–2022) hat sich die Situation in Bezug auf die Dokumentation des Auktionsmarktes grundlegend gewandelt. Anstelle der Auktionen, die vor Ort aus Gesundheitsgründen nicht mehr stattfinden konnten, traten Online-Auktionen, die ins Internet übertragen und live vom heimischen Bildschirm aus verfolgt werden konnten. Die Auktionen erreichten damit eine zuvor nie erlangte weltweite Präsenz. Gleichzeitig war für die Firmen das aufwändige Gestalten und kostspielige Drucken von Katalogen nicht mehr notwendig. Es reichte eine im Vorfeld zu den Auktionen online gestellte katalogartige Beschreibung der angebotenen Objekte. Das führte dazu, das selbst bedeutende Traditionsfirmen wie Sotheby’s oder Christie’s die Produktion von Katalogen mittlerweile eingestellt bzw. auf wenige Auktionen beschränkt haben. Positive Ausnahme bildet derzeit noch die Traditionsfirma J. A. Stargardt (Berlin), die die Praxis des gedruckten Kataloges bei ihren jährlichen Auktionen beibehält.

Diese Entwicklung hat gravierende Konsequenzen für eine künftige Provenienzforschung, denn die bibliographische Darstellung eines kurzzeitig online gestellten Auktionsangebotes erweist sich als schwierig. Gespeicherte Seiten sind oft schon nach wenigen Monaten nicht mehr oder nur mit Einschränkungen abrufbar und screen-shots dürfen nur als Notbehelf und nicht als solides Fundament für eine spätere nachprüfbare Provenienzkette bezeichnet werden. Ein online gestelltes Digitalisat oder ein Link darauf ist, wie die bisherige Erfahrung lehrt, nur in Ausnahmefällen nach Jahren noch auffindbar.

In der Anfangszeit wurden die nicht mehr im Druck nötigen Kataloge als PDF-Dateien bereitgestellt, die zumindest noch zitierfähige Seiten enthielten. Mittlerweile überwiegen aneinandergereihte lot-Nummern oder datenbankgenerierte Zusammenstellungen, die, wenn überhaupt, nur in ungenügendem Maße für die Zukunft archiviert werden können.

Übergreifende Auktions-Portale, die teilweise hunderte Firmen mit ihren aktuellen Auktionen zusammenfassen,13 sind:

Eine Auflistung der Internetauftritte aller Auktionsfirmen kann im gegebenen Rahmen nicht realisiert werden.

Zusammenfassende Kontaktadressen der Mitglieder von Musikalien- und Autographenhändlern, über die man zu deren Katalogen kommt, finden sich unter:

Die folgende abschließende Tabelle enthält eine Auswahl von Firmen, die in der jüngeren Vergangenheit auch mit Musikerautographen in Erscheinung getreten sind und 2025 noch aktiv waren.

Firmenname Internet-Präsenz
Ader Nordmann, Paris https://www.ader-paris.fr
Aguttes, Neuilly-sur-Seine, Paris etc. https://www.aguttes.com
Alde, Paris https://alde.fr
Arenberg Auctions, Brüssel https://arenbergauctions.com
Arts & Autographes, Paris https://autographe.com
l’Autographe, London https://lautographe.auction
l’Autographe S.A., Genf https://www.lautographe.com
Galerie Bassenge, Berlin https://bassenge.com
Bonhams, London u. a. https://www.bonhams.com
Markus Brandes Autographs, Kesswil https://brandesautographs.com/de
Christie’s, London u. a. https://www.christies.com
Dorotheum, Wien https://www.dorotheum.com
Dr. Ulrich Drüner, Musikantiquariat, Stuttgart https://musik-druener.de
Erasmushaus, Basel https://www.erasmushaus.ch
Forum Auctions, London https://www.forumauctions.co.uk
Hartung & Hartung, München http://hartung-hartung.de
Heritage Auctions, Dallas, Texas https://www.ha.com
Antiquariat Inlibris, Nachf. Gilhofer, Wien https://inlibris.com
International Autograph Auctions (IAA) Europe S.L. https://www.autographauctions.eu
Ketterer Kunst, Hamburg u. a. https://www.ketterkunst.de
Köstler, Eberhard, Autographen & Bücher oHG Tutzing https://www.autographen.org
Koller Auktionen, Zürich https://www.kollerauktionen.ch
Kotte Autographs GmbH, Rosshaupten https://www.kotte-autographs.com
Van Kuik, Musikantiquariat https://www.paulvankuik.de
Lion Heart Autographs, New York https://lionheartautographs.com
J & J Lubrano, Music Antiquarians, Syosset, New York https://www.lubranomusic.com
Klaus Meixner, Fachantiquariat für Originalhandschriften, Würzburg https://autographen-deutschland.com
Marion Neugebauer, Musikantiquariat, Bernried https://www.musikantiquariat-neugebauer.de
Osenat, Fontainebleau https://www.osenat.com
Otto Haas, Oxford https://www.ottohaas-music.com
PIASA (Picard Audap Solanet & Associés) https://www.piasa.fr
Dr. Michael Raab, Musikantiquariat, München https://www.dreiraaben.de
RR Auction, Amherst, New Hampshire https://www.rrauction.com
Rainer Schlicht, Antiquariat Berlin / Bayreuth https://www.antiquariat-schlicht.de
Axel Schmolt, Autographen-Auktionen, Krefeld https://www.schmolt.de
Schubertiade Music & Arts https://www.schubertiademusic.com
David Schulson Autographs Inc. http://www.schulsonautographs.com
Sotheby’s, London u. a. https://www.sothebys.com
J. A. Stargardt, Berlin https://www.stargardt.de
Wolfgang Stöger, Musikantiquariat, Köln https://www.musikantiquariat-stoeger.de
Swann Galleries, New York https://www.swanngalleries.com
Tajan, Paris https://www.tajan.com
Tamino Autographs, New York https://www.taminoautographs.com
Venator & Hanstein, Köln https://www.venator-hanstein.de
J. Voerster, Antiquariat für Musik und Deutsche Literatur, Stuttgart https://antiquariat-voerster.de
Wurlitzer-Bruck, Music Antiquarians, New York https://www.wurlitzerbruck.com
Zisska & Lacher, München https://zisska.de

Endnoten

  1. Siehe beispielsweise Hermann F. Weiss, Spurensicherung. Zu älteren Auktions- und Autographenkatalogen als Quellen für die deutsche Literaturgeschichte, in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, im Auftrage der Görres-Gesellschaft hrsg. von Hermann Kanisch, Theodor Berchem, Eckhard Heftrich, Frank Link und Alois Wolf, Neue Folge, 30 (1989), S. 163–194. Mittlerweile scheint das Thema in der Forschung angekommen zu sein, siehe die Beiträge in: Provenienz. Materialgeschichte(n) der Literatur, hrsg. von Sarah Gaber, Stefan Höppner und Stefanie Hundehege, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, siehe https://www.wallstein-open-library.de/9783835357754-provenienz.html (Sämtliche in diesem Beitrag benannten Internet-Links wurden am 9. Juni 2025 zuletzt abgerufen). 

  2. Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes insbesondere aus jüdischem Besitz (9. Dezember 1999), siehe https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1999/1999_12_09-Auffindung-Rueckgabe-Kulturgutes.pdf 

  3. https://provenienzforschungsverbund-bayern.de/de/home/mitglieder/bayerische-staatsgemaeldesammlungen 

  4. https://www.arbeitskreis-provenienzforschung.org 

  5. https://www.dw.com/de/der-fall-gurlitt-eine-chronologie/a-60813266; https://www.srf.ch/kultur/kunst/der-fall-gurlitt-die-chronologie-eines-kunst-krimis; Zusammenfassend und weiterführend unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Cornelius_Gurlitt\_(Kunstsammler) bzw. https://de.wikipedia.org/wiki/Schwabinger_Kunstfund 

  6. Vom 16. bis 18. Juli 2025 widmete sich eine ganze Konferenz diesem Thema: „Die Aufarbeitung des NS-Kunstraubs, der Fall Gurlitt und die Folgen“ am Institut für Zeitgeschichte / Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, siehe https://lootedart.com/X9JF37284131 

  7. https://kulturgutverluste.de 

  8. Sogenannte Gemeinschaftskataloge. Antiquariatsmessen u. a. in Berlin (Liber Berlin, 2000 bis 2012, derzeit ruhend), Frankfurt am Main (seit 2005), Leipzig (seit 1994), Ludwigsburg (Antiquaria, seit 1987), Stuttgart (seit 1962), Zürich (seit 1995). Zu internationalen „Rare book fairs“ siehe https://www.abebooks.com/books/fairs-events 

  9. https://www.loh-leipzig.de 

  10. http://www.boersenblatt-digital.de/; siehe auch https://www.boersenblatt.net/archiv/1845460.htm 

  11. Elizabeth Harding, Auktionsprotokolle und -Kataloge: Zugänge zur Verschränkung von Kommerz, Sammeln und Verzeichnen bei Bücherauktionen, in: Unbezahlbar? Vormoderne Sammlungsökonomie, hrsg. von Caren Reimann und Joëlle Weis, Göttingen: Wallstein Verlag 2024, S. 177–201 (mit weiterführender Literatur), siehe https://www.wallstein-open-library.de/openaccess/9783835356405-007.pdf 

  12. Zur generellen Einführung in die Thematik siehe Maria Effinger und Theresa Sepp, Handexemplare des Auktionshauses Hugo Helbing als (digitale) Quelle für die Forschung, in: Lucy Wasensteiner, Meike Hopp und Alice Cazzola, (Hrsg.), Wenn Bilder sprechen: Provenienzforschung zu Max Liebermann und seinem Netzwerk, Heidelberg: arthistoricum.net, 2022, S. 102–114, digital verfügbar unter: https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/1118/chapter/15361 

  13. Christie’s, Sotheby’s und Dorotheum bieten nichts über diese Plattformen an.